HUNDEO Expertenwissen zum Hund, siehe www.hundeo.com

 
 

Hund hört nicht

Mein Hund hört nicht (Was kann ich tun?)

 

Eine Beziehung zwischen Hund und Mensch hat viel mit Vertrauen und Treue zu tun. Ab und zu gibt es jedoch Situationen, in denen du dich fragst, warum er einfach nicht hören kann.

Eine Ungehorsamkeit vom Hund ist ein großes Problem für viele Hundebesitzer. Das kann schnell stressig für dich und deinen Hund werden.

Doch wir helfen dir heute in diesem Artikel. Wir werden auf die Probleme der Ungehorsamkeit eingehen und verschiedene Möglichkeiten zeigen. Einfach als 5 Schritte Anleitung zum sofort nachmachen. ?

 

 

 

Achte auf diese Situationen

 

Mein Hund hört nicht (Was kann ich tun?) 1

1. Du benutzt das gleiche Kommando mehrere Male

Dir ist es bestimmt auch hin und wieder mal passiert, dass du das gleiche Kommando mehrere Male anwendest.

Dieses Verhalten ist keinesfalls förderlich. Vielmehr sorgt es dafür, dass es die Ungehorsamkeit bei deinem Hund verstärkt.

Denn, wenn du ein Kommando oder Befehl wiederholst, merkt dein Hund, dass du das immer wieder tun wirst.

➡ Das bedeutet, dass er bewusst nicht auf das Kommando hören wird, weil er davon ausgeht, dass sie wiederholt werden – es ist also ein Teufelskreis. 

Das Ergebnis sind unangenehme Momente, in denen du verzweifelt versuchst, dein Hund zum Gehorchen zu bringen.

2. Die Dominanz spielt eine große Rolle

Hunde sollten und möchten „dominiert“ werden. Dominieren bedeutet: Dein Hund weiß, dass du der Chef in eurer Beziehung bist. Das kann sich sehr forsch anhören, weil Dominanz meistens falsch wahrgenommen wird.

Dominanz bedeutet nicht, willkürliche oder gar aggressive Macht auf Anderen auszuüben. Das Dominieren sollte immer mit viel Liebe und Empathie einhergehen. Es ist also kein Dominieren im klassischen Sinne.

Es handelt sich vielmehr um eine konsequente und zugleich liebevolle Beziehung. Sie setzt für das Wohl aller Beteiligten klare Grenzen setzt. 

3. Unklare Befehle

Hunde folgen Befehlen. Aber das tun sie nur, wenn die Befehle klar sind. Deine Fellnase nimmt nicht nur den Befehl an sich war. Er schaut sich ebenfalls deine Körperhaltung, Gestik und Mimik an. 

Du kannst deinem Hund noch so freundlich die Befehle und Kommandos mitteilen. Das bringt alles nichts, wenn du bereits eine negative Körperhaltung zeigst. 

Rufst du freundlich „Bei Fuß“, ziehst aber zur gleichen Zeit aggressiv an der Leine, verwirrst du deinen Hund damit. 

Die Art des Befehls muss also mit der Körperhaltung, deiner Mimik sowie Gestik übereinstimmen.

4. Kommandos im falschen Moment

Natürlich solltest du den richtigen Moment abwarten, um das Kommando mitzuteilen. Das beste Negativ-Beispiel ist Folgendes: 

Du wendest den Befehl an, während dein Hund sein Geschäft erledigt. Feingefühl ist hier wichtig. 

5. Fehlverknüpfungen hinsichtlich der Belohnung

Du solltest den Hund immer belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat. Die Belohnung sollte aber nicht zu lange auf sich warten lassen. 

Denn deine Fellnase verknüpft die Belohnung mit der Situation, in der er sie erhält.

Brauchst du also etwas länger, bis du die Belohnung aus deiner Tasche geholt hast? Dann kann der ideale Moment schon vorbei sein.

Expertenwissen zum Hund

 
 
 

Halsband am Hund

Hundesprache [Diese 4 Signale solltest du kennen]

 

Wie schön es doch wäre, mit unseren Hunden sprechen zu können. Unsere Fellnasen würden uns erzählen, wie es ihnen geht. 

Was sie heute erlebt haben oder warum sie gerade Angst haben. Doch leider verstehen wir ihr „Wuff“ nicht.

Zum Glück gibt es noch eine andere Möglichkeit, den Gemütszustand unserer Lieblinge zu erkennen: die Körpersprache.

Wenn du die Signale der Körpersprache verstehst, ist das fast genauso, als könnte dein Hund mit dir reden.

Du kannst an der Körperhaltung, Ohren- und Rutenstellung sowie der Mimik deines Hundes erkennen, wie es deinem Hund geht. Wie du am besten auf ihn reagieren solltest.

 

 

 

Darum ist es so wichtig, die Körpersprache zu verstehen

 

knurren

Hunde können nicht einfach miteinander reden wie wir Menschen. Bellen, Knurren und Winseln können dem Gegenüber zwar schon viel mitteilen. 

Für eine gute Kommunikation reicht das aber noch nicht. Deswegen ist die Körpersprache das wichtigste Verständigungsmittel für Hunde.

Während Artgenossen die kleinen Signale sofort verstehen, achten wir Menschen meist gar nicht erst darauf. Und wenn unsere Lieblinge uns etwas mitteilen wollen, erkennen wir es nicht. 

Wenn du aber die Körpersprache deines Hundes verstehst, kommt es seltener zu Missverständnissen. Du erkennst genau, wenn es ihm mal nicht so gut geht.

Nach einer Weile kennen Hundehalter die Gewohnheiten ihrer Hunde und wissen, wann sie gereizt sind oder ob sie nur spielen möchten. Bei fremden Hund ist das schon schwieriger. 

Du kannst gefährliche Situationen schneller erkennen, wenn du auf die Signale der Körpersprache achtest. 

Oft wissen wir schon, was bestimmte Körpersignale bedeuten. Wedelt ein Hund mit dem Schwanz, freut er sich. Richtet er die Ohren auf, ist er aufmerksam. 

Das eigentliche Problem ist, dass wir gar nicht erst darauf achten und diese Signale deswegen nicht erkennen. 

Umso öfter wir unseren eigenen Hund beobachten, desto eher erkennen wir auch die Feinheiten seiner Körpersprache. 

Genau wie bei uns Menschen kommuniziert auch jeder Hund anders. Achte also auf die individuellen Unterschiede. Beobachte andere Hunde und verstehe so ihre Körpersprache.

 
 
 

Was uns die Körperhaltung verrät

 

Als erstes ist es wichtig, den Körper als Ganzes zu betrachten. Achte darauf, wie dein Hund insgesamt auf dich wirkt. Macht er sich groß? Ist er angespannt? Oder scheint er sich kleiner zu machen?

 

Dein Hund macht sich größer

 

Auf einmal wirkt deine Fellnase optisch viel größer als vorher. Er verlagert sein Körpergewicht nach vorne und streckt seine Schnauze leicht nach oben. 

Dieses Verhalten zeigen Hunde, wenn sie mit anderen Hunden konfrontiert sind. Sie wollen damit Dominanz ausdrücken und den anderen durch ihre Körpergröße verunsichern.

Aber auch in anderen Situationen kann diese Haltung auftreten. Dein Hund zeigt Selbstsicherheit und sagt dir damit, dass er keine Angst hat. Es kann aber auch Kampfbereitschaft ausdrücken.

Um das richtig zu deuten, musst du dir auch die Ohren- und Rutenstellung sowie Mimik ansehen.

 

Dein Hund macht sich klein

 

Er geht in die Hocke und knickt die Hinterläufe ein. Vielleicht legt sich dein Hund sogar flach auf den Boden.

Der Kopf ist leicht nach unten geneigt, wodurch der Rücken rund wirkt. Diese Haltung ist oft mit einem angespannten Körper verbunden.

Wenn dein Hund durch diese Körperhaltung optisch kleiner wirkt, hat er vermutlich Angst und fühlt sich verunsichert. 

Dieses Verhalten kann oft beobachtet werden, wenn sich Hunde ihren Artgenossen „unterwerfen“. Sie wollen einen Kampf vermeiden, weil der Gegenüber stärker wirkt.

Doch auch in anderen beängstigenden Situationen, wie bei Gewitter, kann diese Haltung angenommen werden.

Je nachdem, was der Auslöser für die Unsicherheit ist, solltest du deinen Liebling beruhigen. Zeige ihm, dass er keine Angst haben muss.

Doch sei vorsichtig, wenn er seine Nackenhaare sträubt. Dann solltest du lieber einige Schritte zurückgehen und warten, bis sich dein Hund wieder beruhigt hat.

▶ Auch ängstliche Hunde beißen, wenn sie sich bedroht fühlen.

 
 

Die Ohrenstellung unserer Hunde

 

Ohrenstellung Hund

Zum einen sagt die Stellung der Ohren natürlich etwas über die Aufmerksamkeit aus.

Hunde haben einen sehr gut ausgeprägten Hörsinn. Nehmen sie ein interessantes Geräusch wahr, werden die Ohren gespitzt und in diese Richtung gedreht.

Du kannst durch die Ohrenstellung aber auch etwas über den Gemütszustand deines Lieblings erfahren.

Je nach Hunderasse variiert sie jedoch. Schließlich haben einige Hunde von Natur aus aufgerichtete Ohren. Andere Rassen sind für ihre Schlappohren bekannt.

 
 

Hoch aufgerichtete Ohren

Sind die Ohren gespitzt deutet das im ersten Moment natürlich auf Aufmerksamkeit hin. Dein Hund konzentriert sich auf ein bestimmtes Geräusch und lauscht gespannt.

Aufgerichtete Ohren können aber auch Überlegenheit ausdrücken. Für die richtige Deutung musst du also auch auf die restliche Körpersprache und auf das Umfeld achten.

Ist diese Ohrenstellung mit einer leicht angehobenen Schnauze verbunden? 

Dann möchte dein Hund durch die aufgestellten Ohren größer wirken. Die optische Vergrößerung ist ein Zeichen von Selbstsicherheit und Dominanz.

 
 

Nach hinten gerichtete Ohren

Wenn die Ohren deines Hundes nahe am Kopf liegen, ist dein Hund verängstigt. Oft ist diese Ohrenstellung damit verbunden, dass er sich klein macht und vielleicht sogar auf den Boden legt. 

Diese Signale zeigen Unterwerfung und Ängstlichkeit. Versuche herauszufinden, was deinen Hund verunsichert und wie du ihn wieder beruhigen kannst.

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Hund und Katze

7 Tipps um Hund und Katze aneinander zu gewöhnen

 

Der Hund und die Katze. Die beiden liebsten Haustiere für uns Deutsche.

Hier prallen zwei Welten aufeinander. Hunde und Katzen sind von Grund auf verschieden. 

Aus diesem Grund nehmen viele Hundebesitzer an, dass das Zusammenleben schwierig ist. Dass der Hund und die Katze verschiedene Charaktere haben, ist eigentlich gar nicht so falsch.

Jedoch können Hund und Katze auch problemlos miteinander leben und dazu auch noch viel Spaß haben. Es ist letztendlich nur eine Frage der Angewöhnung. 

Und genau auf dieses Thema baut der Artikel auf. Mithilfe des Artikels wirst du deine Katze und deinen Hund ideal aufeinander abstimmen und aneinander gewöhnen. 

Wir geben dir die notwendigen Tipps. Sodass das Zusammenleben in der Zukunft keine Probleme mehr darstellt

 

 

Fangen wir mit dem ersten Kapitel an. ?

 

Hund und Katze: Zwei verschiedene Charaktere

 

7 Tipps um Hund und Katze aneinander zu gewöhnen 1

Beim Zusammenleben von Hund und Katze prallen in der Regel zwei Welten aufeinander. Der Hund und die Katze haben verschiedene Charaktere. 

Aber mit etwas Eingewöhnung können auch Hund und Katze beste Freunde werden. 

Bevor wir dir in diesem Artikel mit Tipps zur Seite stehen, schauen wir uns aber zuerst die Charaktere von Hund und Katze näher an. 

Charakter der Katze

Der Charakter der Katze ist sehr eigen. Sie sind eigentlich genau das Gegenteil zum Hundecharakter. 

Wir behaupten nicht, dass alle Katzen den gleichen Charakter haben. Jedoch finden sich verschiedene Aspekte bei verschiedenen Rassen wieder.

Während der Hund sich dem Besitzer unterordnet, können Katzen nur schwer dominiert werden.

Katzen gelten als unabhängige Lebewesen, da sie in der freien Natur oftmals auf sich alleine gestellt sind. 

Die Vorfahren der heutigen Katze sind Ozelot oder die Falbkatze. Auch diese waren in der freien Natur auf sich alleine gestellt.

Charakter des Hundes

Im Gegensatz zu Katzen sind Hunde keine Einzelgänger und passen sich in der freien Natur einem Rudel an. 

Bei einem Rudel gibt es einen Rudelführer, der die Gruppe dominiert und Entscheidungen trifft. Der Rudelführer gibt im wahrsten Sinne des Wortes den Ton an. 

Beim Zusammenleben mit Menschen übernimmt der Hundebesitzer diesen Part. Hunde passen sich schneller den Gewohnheiten des Menschen an. Schneller, als Katzen das tun. 

Auch bei den Hunden solltest du hinsichtlich der verschiedenen Rassen den Charakter unterscheiden. 

Pauschal gesehen, kann man aber sagen, dass Hunde leichter zu dominieren sind. Ein weiteres Merkmal für einen Hundecharakter ist seine Aktivität.

 
 
 

7 Tipps für das perfekte miteinander

 
 

Hund und Katze 2

 

1. Eine gute Vorbereitung

 

Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Denn es bringt nichts, wenn du den Hund und die Katze unmittelbar zusammentreffen lässt. Aus diesem Grund ist es wichtig, gewisse Vorbereitungen zu treffen. 

Ein Katzenzimmer wäre zum Beispiel eine Option. Wichtig ist ebenfalls, dass dein Hund und deine Katze immer einen Rückzugsort zur Verfügung gestellt bekommen. 

Während dein Hund den Rückzug an diversen Orten finden kann, sind Katzen schon etwas eigener. Deshalb könntest du ein Katzenzimmer einrichten. Dies ist ein Zimmer, in dem nur deine Katze Zutritt bekommt. 

Hunde sowie Katzen haben einen sehr guten Geruchssinn. Anders als wir Menschen verfügen sie über viel mehr Riechzellen. Abhängig von den Hunderassen hat ein Hund mindestens 125 Millionen Riechzellen. 

Katzen haben zirka 60 Millionen Riechzellen. Der Mensch hingegen hat nur 20 Millionen Riechzellen. 

Du kannst deinen Hund und deine Katze gut aneinander gewöhnen, wenn du sie vorher mit dem jeweils anderen Geruch vertraut machst. 

Je nachdem, ob der Hund oder die Katze in den Haushalt dazukommt, nimmst du eine Decke oder ein anderes Stück Stoff. 

Auf diesem Stück Stoff kann deine Katze oder dein Hund beispielsweise schlafen. Eine Nacht vor dem Umzug reicht schon aus. Anschließend nimmst du die Decke und zeigst sie dem Hausbewohner.

 

2. Die Länge des ersten Zusammentreffens

 

Das erste Zusammentreffen sollte nicht zu lange sein. Die optimale Länge des ersten Treffens beträgt zirka 10 bis 15 Minuten. 

 

3. Leine den Hund an

 

Wichtig ist auch, dass dein Hund beim ersten Treffen angeleint ist. Somit kann er die Katze nicht überrumpeln. 

Deine Katze kriegt dadurch auch die Möglichkeit von alleine auf den Hund zuzugehen. Das ist sehr wichtig, wenn es um das erste Zusammentreffen geht. 

 

4. Leckerlis für Hund und Katz‘

 

Das Leckerli ist der optimale Helfer für das erste Treffen zwischen Hund und Katze. Durch das Leckerli können dein Hund und deine Katze das erste Treffen mit etwas Positivem assoziieren. 

Verzichte ebenfalls nicht auf ausreichend Streicheleinheiten. Streicheleinheiten sollten nicht nur beim ersten Treffen gegeben werden. Streicheleinheiten sind immer ein Muss, wenn es um den Umgang mit Tieren geht.

 

5. Die Anzahl der anwesenden Personen

 

Die Anzahl der anwesenden Personen sollte auf zwei beschränkt sein. Zu viele Personen wirken meistens reizüberflutend auf deinen Hund und deine Katze.

Zwei Personen sind die ideale Anzahl, denn vier Augen sind besser als zwei. Diese vier Augen können dann mehr auf Feinheiten achten und die Situation besser einschätzen.

 

6. Kontinuierliche Übungen

 

Leider ist es nicht so, dass beim ersten Zusammentreffen keine weiteren Übungen stattfinden sollten. Im Gegenteil: Übungen sollten kontinuierlich wiederholt werden. 

Plane zirka eine Eingewöhnung von einer Woche ein. Die Übung sollte nicht nur einmal am Tag stattfinden. Sondern immer wieder am Tag Anwendung finden. 2 bis 3 Übungen sind hierbei eine ideale Anzahl. 

 

7. Konsequent Grenzen durchsetzen

 

Bemerkst du beim Zusammentreffen, dass der Hund oder die Katze eine aggressive Haltung annehmen? Dann sollte das Treffen direkt beendet werden. 

Wichtig ist hier, dass du konsequent Grenzen durchsetzt. Dem Hund oder der Katze sollte aufgezeigt werden, wenn ein Verhalten nicht in Ordnung ist. Nur so können sie lernen, friedlich miteinander umzugehen. 

 
 

6 absolute No-Gos

Nachdem wir dir verschiedene Tipps gezeigt haben, werden wir nun auf die No-Gos der Eingewöhnung eingehen. Diese findest du nachfolgend kurz und knapp aufgelistet:

  • Ungeduld
  • unruhige Maßnahmen während den Übungen
  • konstanter Lärm bei den Übungen
  • Lärm beim Zusammentreffen (Radio, Fernseher & Co. sollte ausgeschaltet werden)
  • Hund jagt die Katze oder umgekehrt
  • fehlendes Einfühlungsvermögen
 
 
 

Wichtige Regeln für das Zusammenleben mit Hund und Katze

 
 

Hund und Katze 3

Nachdem die Eingewöhnung erfolgreich stattgefunden hat, solltest du weitere Regeln befolgen. Nur so wird garantiert, dass das friedliche Zusammenleben auch langfristig bewahrt wird. 

 

1. Getrenntes Futter

 

Getrenntes Futter hat bei der Haltung von Hund und Katze oberste Priorität. Achte aus diesem Grund darauf, dass du das Futter deiner Lieblinge trennst. 

Das bedeutet auch, dass der Hund oder die Katze nicht an den Napf des jeweils anderen gehen darf. Ein Tipp: Du kannst die Futternäpfe in verschiedenen Räumen aufstellen.

 

2. Katzenklo an einem ruhigen Ort

 

Katzen lieben es, sich zurückzuziehen. Das gilt auch beim Verrichten ihres Geschäfts. Aus diesem Grund sollte auch das Katzenklo an einem ruhigen Ort vorzufinden sein.

 

3. Mit gleichem Maß messen

 

Du solltest deine Katze und deinen Hund gleichermaßen loben und tadeln. Messe mit gleichem Maß. Das bedeutet, dass keiner einen „Welpenschutz“ genießen sollte. 

Wenn Hund und Katze die Grenzen des jeweils anderen nicht respektieren, solltest du auch gleichermaßen tadeln. Dasselbe gilt auch beim Loben. 

 

4. Viel, viel Geduld

 

Immer wieder kann es passieren, dass dein Hund und deine Katze aneinandergeraten. Da ist es wichtig, dass du viel Geduld mitbringst. Versuche das Geschehen objektiv zu betrachten. Stelle dich nicht ausschließlich auf die Seite des Hundes oder der Katze. 

 
 

Mein Fazit

 

hunde gesicht icon

Hunde und Katzen sind verschiedenen. Aus diesem Grund verläuft das Zusammenleben manchmal etwas schwieriger. 

Ein Zusammenleben ist aber möglich – und das auch mit viel Spaß und Freude. Mit etwas Übung und unseren hilfreichen Tipps gehören Probleme bald der Vergangenheit an. 

Wenn du unsere Tipps und Regeln befolgst, steht der tollen Hund-Katzen-Freundschaft nichts mehr im Weg ?

 
 
 

Verfasst von Claudia Weise

Verfasst von Claudia Weise

Ich bin die Chefredakteurin von Hundeo. Meine Mission ist es, die besten Hunde Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. Hast du Feedback oder Anregungen zum Artikel, dann freue ich mich von dir zu hören.

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Leinenführigkeit Gassi Spazieren

Die Leinenführigkeit klappt mit diesen 6 Schritten

 

Nur wenige Dinge können die Beziehung zwischen Hund und Mensch belasten. Eine dieser Dinge ist beispielsweise die fehlende Leinenführigkeit.

In bestimmten Situationen kann der Spaziergang zu einem kleinen Alptraum werden. Weder für dich noch für deinen Hund ist das Ziehen an der Leine vorteilhaft.

Bei jungen Welpen ist dieses Verhalten noch öfter vorzufinden, als bei ausgewachsenen Hunden. Sie neigen öfter dazu, an der Leine zu ziehen. Da sie einfach noch bei jedem Spaziergang auf Entdeckungstour sind.

▶ Mit etwas Konsequenz legt sich dieses Verhalten bei ihnen  nach ein paar Monaten. Die richtige Hundeerziehung ist das A und O.

Du brauchst keine speziellen Kenntnissen, deinen Welpen die Leinenführigkeit anzutrainieren.

▶ Wird das Hundebaby erwachsener, sollte sich das Verhalten in der Regel automatisch verbessern.

Ganz anders als bei schon ausgewachsenen Hunden. Dort ist es schwieriger die mangelnde Leinenführigkeit zu verbessern.

Hier bedarf es schon etwas mehr Training und Geduld. Verschiedenen Gründe können für die fehlende Leinenführigkeit verantwortlich sein.

 

 

 

Diese 5 Gründe gibt es

 

franz bulldogge

1. Die Rasse macht den Unterschied

Derzeit zählen fast 350 verschiedene Rassen zu möglichen Hundearten. Viele Rassen tendieren eher dazu, in der freien Natur wie wild zu schnüffeln. Das ist quasi der Instinkt, der aus ihnen spricht. 

Typische „Schnüffelhunde“ sind zum Beispiel folgende:

  • Deutscher Boxer
  • Dobermann
  • Hovawart
  • Riesenschnauzer
  • Rottweiler
  • Schäferhund

2. Die fehlende Erziehung

Das typische Leinenziehen legt sich, sobald der Hund etwas erwachsener und ruhiger wird. Die Grundbasis dafür ist aber eine gute Hundeerziehung. 

Es braucht nicht viel, um bei einem Welpen die Leinenführigkeit zu verbessern. Eine konsequente und liebevolle Erziehung  ist meistens schon die wichtigste Basis. 

Leider gibt es von Zeit zu Zeit Hundebesitzer, die diese Art der Erziehung nicht verinnerlichen. 

Eine der Folgen, die daraus entstehen kann, ist die fehlende Leinenführigkeit. Ist das bei deinem Hund der Fall? Dann solltest du das Problem schnell in Angriff nehmen und die Leinenführigkeit verbessern.

3. Stressige Spaziergänge

Spaziergänge sollten ohne Stress und Hetzerei stattfinden.

Natürlich ist es verständlich, dass du deinen Arbeitsalltag mit Verpflichtungen und Zeitplänen hast. Dennoch solltest du dir überlegen, ob du diesbezüglich nicht etwas ändern möchtest.

Denn Spaziergänge zwischen Verpflichtungen und unter Zeitdruck können stressig und auch ungesund sein. 

Nicht nur du leidest darunter. Deinem Hund tut dies ebenfalls nicht gut. Bist du gestresst, kann das auf deinen Hund abfärben. Daraufhin fängt auch er an zu hetzen und an der Leine zu ziehen.

4. Zu kurze Spaziergänge

Zu kurze Spaziergänge stehen mit stressigen Spaziergängen in Verbindung. Es gibt auch immer mal wieder Fälle, wo sich die Lust des Hundebesitzers zum Gassi gehen in Grenzen hält. 

Vor allem nach einer schlaflosen Nacht oder an kalten Tagen kann die Lust sehr schnell schwinden. Das ist auch total verständlich. 

Jedoch sind kurze Spaziergänge oftmals der Auslöser einer schlechten Leinenführigkeit.

5. Eintönige Spaziergänge

Selbstverständlich ist es schwierig, immer aufregende und neue Plätze für deinen Hund zu finden. Dennoch solltest du dir in Zukunft vielleicht doch überlegen, verschiedene Plätze mit deinem Hund zu besuchen. 

Die Anzahl kann sich auf drei Plätze beziehen. Dies ist wichtig, damit dein Hund nicht das Interesse an den Spaziergängen verliert. Eintönige Spaziergänge fördern nämlich eine schlechte Leinenführigkeit.

 
 
 

Vermeide diese Fehler

 
Es gibt einen schwerwiegenden Fehler. Der wirkt sich bei der Verbesserung der Leinenführigkeit kontraproduktiv aus. 
 
Dabei handelt es sich um folgende Situation: Dein Hund zieht an der Leine. Im ersten Moment oder für die ersten Male ist das noch nicht so nervig. 
Aber Tag für Tag vermindert sich deine Geduld. Du fängst an, Verhaltensweisen an den Tag zu legen, die leider nachteilig für den Erfolg einer verbesserten Leinenführigkeit sind. 
 
Eine Verhaltensweise hierfür ist der „Ruck nach hinten“. 
 
Das bedeutet folgendes:
 
Dein Hund zieht und zieht. Irgendwann fällt dir nichts anderes mehr ein, als den Hund mit Kraft und einem starken Ruck zurückzuziehen.
Dieses Verhalten solltest du ab jetzt nicht mehr an den Tag legen. Denn das verbessert die Leinenführigkeit keinesfalls.
 
 

6 Schritte Anleitung

 

Hundegeschirr

Wir haben dir schon ein paar wichtige Informationen mitgeteilt. Jetzt widmen wir uns nun dem eigentlichen Thema. 
 
Wie kann ich die Leinenführigkeit verbessern? 
 
Die folgende Anleitung besteht aus kleinen und hilfreichen Schritten. Ihr kommt so Stück für Stück an euer Ziel.
 

Verwende ein Hundegeschirr

Verwende für die Spaziergänge ein Hundegeschirr. Ein Hundegeschirr ist für die Gesundheit des Hals- und Wirbelbereiches deines Hundes gesünder. Im Vergleich zu einer Leine, die an ein Halsband angelegt wird.
 
Die Kraft beim Ziehen verlagert sich beim Hundegeschirr nicht nur auf die Halswirbel, sondern auf den ganzen Körper.
 
So vermeidest du, dass dein Hund mit der Zeit Probleme im Hals- und Schulterbereich bekommt. Oder das er bei einem unausweichlichen ruckartigen Ziehen seinen Hals verstaucht.

Schritt # 1
Positive Assoziationen

Viele Hunde verbinden ihre Leine mit etwas Negativem. Ist das der Fall bei euch? 
Dann entgegne dem. Schmücke die Leine mit positiven Assoziationen schmückst. 
 
Beispielsweise kannst du die Leine im Raum liegen lassen und ein gesundes Leckerli danebenlegen. Auch bei Schmuse- oder Kuscheleinheiten kannst du die Leine mit ins Spiel bringen.
 
Nehme sie einfach in eine Hand und streichel deinen Hund. Deiner Fantasie sind in diesem Bereich keinen Grenzen gesetzt.

Schritt # 2
Wähle einen ruhigeren Ort

Hast du ein paar Tage die Leine positiv assoziiert? Dann ist es an der Zeit, den ersten „Übungsspaziergang“ zu unternehmen. 

Wichtig bei diesem Spaziergang ist folgendes:

Suche dir für deinen Hund einen ruhigeren Ort für das Gassi gehen aus.
Zu viele Ablenkungen und Reize sind kontraproduktiv für den Erfolg der verbesserten Leinenführigkeit.

Schritt # 3
Konsequenter Spaziergang

Lege ein langsames Tempo ein und laufe mit deinem Hund ein paar Runden. 

Fängt er an zu ziehen, bleibst du konsequent stehen. Hört deine Fellnase nicht auf, ist es an der Zeit eine andere Richtung einzuschlagen. 

Das bedeutet, dass du anfängst, langsam in der entgegengesetzten Richtung zu laufen. Passe idealerweise auf, dass du deinen Schatz bei dem Richtungswechsel nicht ziehst.

Schritt # 4
Signale einbauen

Hast du Schritt # 3 ein paar Mal ausgeführt, kannst du nun zum nächsten Schritt übergehen.

Im vierten Schritt ist es an der Zeit, Signale einzubauen. Beginnt dein Hund also an der Leine zu ziehen, verwendest du Begriffe wie „Leine“ oder „Beifuß“. Durch die Verknüpfung gelingt es dir in Zukunft deinen Hund besser zu koordinieren.

Schritt # 5
Belohnungen sind essenziell

 

Leckerlie

Natürlich sollten Belohnungen nicht Überhand nehmen. Sie sollten auch nicht verwendet werden, wenn kein tatsächliches Erfolgserlebnis stattgefunden hat. 

Dennoch sind sie sehr wichtig, wenn es um die Leinenführigkeit bei deinem Hund geht. 

Setze Belohnungen wie Leckerlis erst ein, wenn dein Hund anfängt, sich an Regeln zu halten. Nach einer gewissen Zeit wird die verbesserte Leinenführigkeit zur Gewohnheit. 

Dann verringerst du die Belohnungen. Du gibst sie deinem Hund nur, wenn der Spaziergang auch insgesamt erfolgreich war. Beziehungsweise wenn dein Hund kein einziges Mal gezogen hat.

Schritt # 6:
Vermeide folgende Fehler

Wichtig für erfolgreiche Spaziergänge ist das Vermeiden der oben genannten Fehler und Gründe. 

Achte deswegen immer darauf, dass du nicht anfängst deinen Hund immer wieder ruckartig zurückzuziehen. Ausgenommen davon sind natürlich unerwartete Zwischenfälle. Wo du wirklich keine andere Möglichkeit hast, als ihn zurückzuziehen. 

Vermeide die Ursachen, die für eine schlechte Leinenführigkeit verantwortlich sein können. 

Aus diesem Grund vermeidest du am besten:

  • eintönige Spaziergänge
  • zu kurze Spaziergänge
  • stressige Spaziergänge
  • Inkonsequenz
  • Aggressive Trainings- oder Erziehungsmethoden
 
 

Mein Fazit

Mit unseren Tipps und Tricks kannst du ganz leicht die Leinenführigkeit verbessern. Achte bitte immer darauf, dass du sie deinem Liebling ganz ohne Zwang und Druck antrainierst. 

Vermeide bitte so gut es geht forsche Erziehungsmethoden. 

Hältst du dir dies alles vor Augen, dann kann nicht mehr schief gehen. Dein Hund und du werdet schon bald entspannte Spaziergänge genießen ?

 
 
 

Verfasst von Claudia Weise

Verfasst von Claudia Weise

Ich bin die Chefredakteurin von Hundeo. Meine Mission ist es, die besten Hunde Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. Hast du Feedback oder Anregungen zum Artikel, dann freue ich mich von dir zu hören.

Expertenwissen zum Hund

 
 
 

Hund alleine lassen

Hund alleine lassen (3 wirkungsvolle Tipps)

 

So gerne du auch mit deinem Hund zusammen bist: 

Du kannst ihn leider nicht überall mit hinnehmen. Ob du zur Arbeit, zum Arzt oder einkaufen gehst: Manchmal muss dein Liebling alleine zu Hause bleiben.

Für einige Hunde ist das ein Weltuntergang: Sie bellen, winseln und jaulen. 

Während der gesamten Zeit alleine stehen sie unter Dauerstress. Sie kommen erst wieder zur Ruhe, wenn Herrchen oder Frauchen wieder zu Hause ist.

Das ist natürlich eine enorme Belastung. Sowohl für deinen Hund, als auch für dich. Doch das muss nicht sein: 

Hunde sind soziale Tiere sind und wollen viel Zeit mit Menschen verbringen. Doch sie können sich auch problemlos einige Stunden alleine beschäftigen.

Dafür ist ein wenig Training erforderlich. Natürlich gewöhnt sich dein Hund nicht von heute auf morgen daran. Doch mit ein wenig Geduld und Übung ist es überhaupt kein Problem mehr. Dein Liebling kann dann für ein paar Stunden alleine bleiben.

Hier findest du ein paar wichtige Tipps, die du während des Üben´s beachten solltest.

 

 

 

So früh wie möglich anfangen

 

Welpe Pfote Schläft

Du solltest möglich früh mit dem Training anfangen. Fange gleich bei deinen Welpen an. 

Zeige ihn, es ist etwas Normales. Es ist nicht schlimm, eine kurze Zeit alleine zu sein. So hat er auch später keine Probleme mehr damit. 

Ist dein Hund aber schon ausgewachsen? Er war noch nie länger als 5 Minuten von dir getrennt? Das ist schon deutlich schwieriger.

Doch auch wenn dein Hund schon älter ist, kannst du ihn an das Alleinsein gewöhnen. 

Die Übungen sind dieselben wie für Welpen. Das Training wird nur ein wenig länger dauern und du musst unbedingt konsequent bleiben. 

Weißt du schon, dass dein Liebling bald schon für eine längere Zeit alleine muss? 

Dann solltest du schon mit dem Üben anfangen. Lass ihn immer mal wieder für eine kurze Zeit für sich und komm dann wieder. So weiß er, dass er nicht ständig in deiner Nähe sein kann.

Du kannst ihn auch schon früh an den Umgang mit anderen Menschen gewöhnen. Falls du für mehrere Tage weg bist, können so Bekannte nach ihm sehen und sich mit ihm beschäftigen.

 
 
 

Schrittweise daran gewöhnen

 
 

Welpenspiele Pantoffel

Gib deinem Hund immer mal wieder Zeit für sich. Wenn du die ganze Zeit mit ihm in einem Raum bist und er dir überall hin folgt, kennt er es gar nicht anders.

Lässt du ihn nun für eine längere Zeit alleine, versteht er die Welt nicht mehr. Deswegen solltest du ihn nicht ständig beachten und ab und zu alleine lassen.

Läuft er dir hinterher, kannst du ihm befehlen, in einem Raum zu warten. Das funktioniert am besten mit dem „Bleib“-Kommando. Gehorcht er und wartet artig auf dich, kannst du ihn danach belohnen.

Nun solltest du ihn schrittweise daran gewöhnen, alleine in einem Raum zu bleiben. 

Gehe für einige Sekunden aus dem Zimmer und schließe die Tür hinter dir. Kurz später gehst du wieder hinein. Bleibt dein Hund währenddessen ruhig, solltest du ihn dafür loben.

Nach und nach kannst du die Zeit, in der dein Hund alleine ist, vergrößern. Achte aber darauf, dass die Zeitspanne nicht zu groß wird. 

Wenn dein Hund nämlich aufgeregt oder sogar gestresst ist, bringt das Training nichts. Er soll nämlich lernen, dass alleine sein nichts Schlimmes ist.

Schritt für Schritt weiter gehen…

Kann er nach einer Weile auch für mehrere Minuten alleine bleiben? Kannst du noch einen Schritt weiter mit dem Training gehen. Wenn du die Wohnung oder das Haus verlässt, ist das für deinen Hund schwieriger. 

Aber auch daran muss er sich gewöhnen. Bleibe anfangs nur für eine kurze Zeit weg und komm dann wieder. Funktioniert auch das ohne Probleme, kannst du die Zeitspannen schrittweise erhöhen.

Es ist wichtig, dass während dieser Übungsphasen auch kein anderer bei deinem Hund ist. Er muss sich schließlich daran gewöhnen, sich selbst zu beschäftigen.

Gehe auf keinen Fall zurück zu deinem Hund, wenn er bellt oder winselt. Das würde ihm nur zeigen, dass das Jammern funktioniert. 

Er würde es nun jedes Mal machen und lernt es nie. Auch wenn es dir schwer fällt: Du musst konsequent bleiben.

Verabschiede dich nicht überschwänglich von deinem Hund. Das wäre für ihn zu aufregend und würde die Zeit alleine nur erschweren. 

Auch beim nach Hause kommen solltest du nicht anders mit deinem Hund umgehen als sonst. Das Alleinbleiben soll für ihn schließlich etwas ganz Normales werden.

Du solltest nicht in regelmäßigen Abständen mit deinem Liebling üben. Es sollte unerwartet für ihn sein. Denn später muss er auch jederzeit dazu bereit sein, für einige Stunden alleine zu sein.

 
 

Probleme mit Trennungsangst

 

Stress

Einige Hunde brauchen die Nähe zu ihren Herrchen und Frauchen besonders stark. Wenn dein Hund als Welpe nicht an das Alleine sein gewöhnt wurde, hat er wahrscheinlich eine große Trennungsangst. 

Wenn die oben genannten Übungen nicht funktionieren und dein Hund einfach nicht aufhört zu winseln, solltest du die folgenden Tipps ausprobieren.

Manchmal erkennt deine Fellnase schon an kleinen Signalen, dass du ihn gleich verlässt. Jacke und Schuhe anziehen oder Schlüssel nehmen sind auffällige Handlungen. 

Er verbindet sie mit etwas Schlechtem und ist schon aufgeregt, bevor du überhaupt weg bist.

Um das zu vermeiden, solltest du dich zwischendurch immer mal wieder zum Rausgehen fertig machen, ohne wirklich zu gehen.

Wenn dein Hund merkt, dass seine Aufregung umsonst war, werden die Signale für ihn irgendwann neutral. Das nimmt ihm die Angst davor.

Übe nun mit ihm wie oben beschrieben. Halte die Zeiten, in denen er alleine ist, anfangs jedoch sehr kurz. 

Verlängere sie auch nur minimal, denn Aufregung wäre ein Rückfall für ihn. Auch wenn dieses Training sehr langwierig ist, ist es der einzige Weg, deinen Hund an das Alleine sein zu gewöhnen.

Wenn du möchtest, kannst du deinen Hund auch mit einer Kamera aufnehmen in der Zeit, in der du weg bist. So kannst du kontrollieren, was er in dieser Zeit macht. 

Vielleicht ist er ja nur in den ersten Minuten traurig und legt sich danach gelangweilt schlafen. So kannst du jederzeit den Fortschritt vom Training sehen.

 
 
 

Die richtige Vorbereitung

 

Bevor dein Hund für einige Stunden alleine ist. Stelle einige Dinge sicher:

Für den Fall, dass er sein Geschäft verrichten muss, sollte er davor die Möglichkeit haben, nach draußen zu gehen. Andernfalls bleibt er nicht stubenrein oder steht unter Stress.

Gehe am besten vorher mit deinem Hund spazieren. So kann er sich richtig auspowern und ist danach viel ruhiger. 

Vielleicht schläft er dann in der Zeit ohne dich. Auf jeden Fall macht es ihm dann nichts aus, eine Weile nicht so viel Bewegung zu haben.

Damit sich dein Liebling nicht langweilt, kannst du ihm ein besonderes Spielzeug bereitlegen. Dann fällt es ihm auch viel leichter, sich alleine zu beschäftigen. 

Wenn ihm das Spielzeug gefällt und er es nur bekommt, wenn er alleine ist, verbindet er die Zeit mit etwas Positivem. Vielleicht freut er sich am Ende sogar darauf.

Reagiert dein Hund auf jedes Geräusch von außen, kannst du das Radio leise laufen lassen. Das könnte ihn beruhigen und übertönt andere Geräusche.

Stelle ihm am besten ein bequemes Hundebett bereit. So kann er in der Zeit alleine entspannen oder sogar schlafen. Auch sein Lieblingskuscheltier kann ihm das Alleinsein angenehmer machen.

 
 

Wie lange darf mein Hund alleine bleiben?

Das ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Einige Hunde sind eigenständiger. 

Sie können von Anfang an ohne Probleme mehrere Stunden allein bleiben. Andere brauchen die Nähe zu ihren Besitzern viel dringender und mögen es nicht, auf sich gestellt zu sein. 

4 bis 5 Stunden sollten nach einiger Übung aber für jeden Hund machbar sein.

Dein Hund sollte aber auf keinen Fall länger als 8 Stunden am Stück alleine sein. Spätestens nach dieser Zeit sollte jemand nach ihm sehen. Schließlich braucht er Fressen, frisches Trinkwasser und Auslauf.

Würde dein Hund für eine längere Zeit oder über Nacht alleine sein, solltest du ihn woanders unterbringen. 

Vielleicht können ihn Verwandte oder Bekannte aufnehmen. Andernfalls gibt es auch Hundepensionen. Sie kümmern sich in dieser Zeit um deinen Hund.

Wenn du wieder zurückkommst, solltest du ausgiebig Zeit mit deinem Liebling verbringen. Schließlich gibt es nach den paar Stunden einige Streicheleinheiten, die nachgeholt werden können.

 
 
 

Mein Fazit

 

hunde gesicht icon

Hunde sind soziale Tiere und brauchen viel Beachtung von uns. Trotzdem können sie sich daran gewöhnen, für einige Stunden alleine zu Hause zu bleiben. 

Auch wenn es anfangs aussichtslos erscheint: Mit ein wenig Übung wird auch für deinen Hund die Zeit ohne dich für etwas ganz Normales.

Es ist wichtig, dass du so früh wie möglich mit dem Üben beginnst. Dann merkt dein Hund auch schnell, dass er nicht immer in deiner Nähe sein muss.

Lass ihn schrittweise für immer längere Zeiten alleine. Wenn du dabei ein gutes Maß findest und ihn damit nicht überforderst, gewöhnt er sich mit der Zeit daran.

Wenn er auch ohne dich ruhig bleibt, kannst du ihn dafür belohnen. Sei aber nicht zu aufgeregt, wenn du gehst oder wieder zurückkommst. Denn diese Aufregung überträgt sich ganz schnell auf deinen Hund. 

Dein Ziel ist es aber, dass es etwas Normales für ihn wird. Deswegen solltest du ihn nicht mehr als sonst beachten, wenn du ihn alleine lässt.

Du kannst deinem Liebling für die Zeit alleine Beschäftigung geben. Ein interessantes Spielzeug oder etwas zum Knabbern sind Ablenkung für ihn.

Er verbindet das Alleinsein dann mit etwas Positivem. Vielleicht genießt er die Zeit für sich dann sogar.

Mit ein wenig Geduld und ein paar kleinen Tricks kann sich jeder Hund an das Alleinbleiben gewöhnen. Du musst einfach nur konsequent bleiben und immer mal wieder üben.

 
 
 

Verfasst von Claudia Weise

Verfasst von Claudia Weise

Ich bin die Chefredakteurin von Hundeo. Meine Mission ist es, die besten Hunde Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. Hast du Feedback oder Anregungen zum Artikel, dann freue ich mich von dir zu hören.

Expertenwissen zum Hund

 
 
 

deutscher schäferhund

Hund bellen abgewöhnen in 5 einfachen Schritten

 

Nichts entspannt mehr als ein ausgiebiger Spaziergang mit deinem Hund.

Diese Ruhe und Entspannung können jedoch schnell getrübt werden, wenn dein Liebling zu jeder Zeit bellt. Noch unangenehmer wird es, wenn dein Hund dies zuhause macht.

Dieser Artikel soll dir bei der Lösung des Problems helfen. Er klärt dich über die diversen Ursachen auf. Hier gibt es wertvolle Tipps und Ratschläge, wie du das Problem mit deinem Liebling in den Griff bekommen kannst.

 

 

 

Warum bellen Hunde ständig?

 

Hund bellen abgewöhnen in 5 einfachen Schritten 1

In der Regel ist das Bellen ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation zwischen Hunden. Somit übermitteln sie Informationen. Dabei sind die Gründe sehr verschieden. 

Manchmal kann dein Hund auf das Bellen zurückgreifen, weil er sein Gegenüber vor Gefahren und Risiken warnen möchte. Ein anderes Mal bellt er nur aus einer Belanglosigkeit. 

Das Bellen der Hunde ist sozusagen ihre Sprache und ihre Möglichkeit miteinander zu kommunizieren. 

Übrigens: Hunde versuchen mithilfe des Bellens sich auch mit uns Menschen zu verständigen. 

Hast du bereits einiges an Erfahrungen im Umgang mit Hunden sammeln können, wird es dir leichter fallen, dem Bellen auf den Grund zu gehen.

Hast du allerdings erst seit Kurzem das Vergnügen, dein Leben mit einem Hund zu teilen, merkst du schnell, dass es dir an Hintergrundwissen fehlt. 

Aber keine Sorge, das wird sich legen. In wenigen Monaten wirst du deinen Hund blind verstehen.

 
 
 

5 Ursachen für das Bellen

 
 

Hund beim Bellen

Du konntest bereits erfahren, dass dein Hund das Bellen als Kommunikationsmittel einsetzt. 

Bellt dein Hund also ab und zu mal – insbesondere bei Gefahren – ist das ein natürlicher Instinkt. Er ermöglicht eine Verständigung (in diesem Fall in Form einer Warnung). 

Zahlreiche Ursachen führen dazu, dass dein Hund im Freien sowie in der Wohnung bellt.

Leider kann es auch dazu kommen, dass dein Liebling zu oft oder ständig bellt. Das kann von dir, von den Nachbarn oder den anderen Spaziergängern als störend empfunden werden. 

Normalerweise steckt eine Ursache dahinter, die du leicht beheben kannst. Aus diesem Grund haben wir dir hier die häufigsten Ursachen und Gründe zusammengestellt:

  • Schlechte Angewohnheit
  • Aufregung
  • Angst
  • Langeweile
  • Plötzliche Unruhe

Die vier genannten Punkte sind die hauptsächlichsten Gründe, die bei deinem Hund zu einem übertriebenen Bellen führen können. Diese Gründe kannst du jedoch mit Geduld und Zeitinvestition beheben.

1. Schlechte Angewohnheit

Eine unbewusste Erziehung kann Grund für häufiges Bellen sein. Dabei entwickelt dein Hund ein aufdringliches Bellen, um seinen Willen durchzusetzen. 

Die häufigsten Gründe für diese Art des Bellens sind das Fordern eines Leckerlis oder der Aufruf zum Spaziergang. 

Dein Hund versucht durch dieses Verhalten die Dominanz in eurer Beziehung zu gewinnen und aufrecht zu erhalten.

Mit etwas Geduld beseitigst du diese schlechte Angewohnheit. Zu Beginn ergründest du, warum dein HundF bellt. Dazu beobachtest du ihn genau. 

Steht er beispielsweise vor der Tür und bellt ununterbrochen, kannst du davon ausgehen, dass er in die frische Luft möchte. 

Gibt es feste Gassi-Zeiten und bellt dein Hund außerhalb dieser Zeiten, ist eine schlechte Angewohnheit entstanden. 

2. Aufregung & Stress

Vielleicht fällt dir auf, dass dein Hund übertrieben bellt. Wenn zuvor Besuch angekündigt war oder er allgemein eine stressige Zeit durchlebt. 

Diese Art des Bellens ist etwas schwieriger zu beheben. Es handelt sich hier um einen natürlichen Instinkt und nicht um eine schlechte Angewohnheit. 

Ist dein Hund zu aufgeregt, kannst du dagegen vorgehen, in dem du sein Adrenalin abbaust. 

Steht also eine stressige Zeit an (zum Beispiel der Tierarzt-Besuch) oder erwartest du am Wochenende zahlreiche Gäste? 

Dann plane bestenfalls verschiedene Aktivitäten, die deinen Freund besonders auslasten und somit das Adrenalin senken. 

3. Angst

Hast du einen ängstlichen Hund, ist das Risiko hoch, dass er zu übertriebenem Bellen neigt. Das ist meistens auf ein Trauma zurückzuführen, mit dem du vielleicht nicht mal was zu tun hast. 

Bellt dein Hund häufig aus Angst, musst du als Erstes die Ursache finden und beheben. 

Stehen Situationen an, in denen dein Hund ängstlich reagiert? Dann kannst du bestenfalls auch auf ein natürliches Beruhigungsmittel zurückgreifen. 

In der Regel gilt aber: Das ist keine Dauerlösung. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Ursache für die Ängstlichkeit deines Hundes schnell zu finden und zu beheben.

4. Langeweile

Ist dein Hund im Alltag nicht genug ausgelastet, kann er aus purer Langeweile das Bellen entwickeln. Dabei handelt es sich auch um ein instinktives Verhalten. 

Dessen Ursache kannst du aber schnell beheben, indem du dafür sorgst, dass dein Hund genügend Beschäftigung hat. 

Du solltest deinen Hund so wenig wie möglich allein lassen. Natürlich musst du weiterhin deiner Arbeit und deinem Alltag nachgehen. Achte jedoch darauf, dass dein Hund in dieser Zeit genug beschäftigt ist. 

Ist es dir finanziell und räumlich möglich, einen Gesellen für deinen Hund zu besorgen? Dann solltest du diese Option eventuell in Betracht ziehen. Hunde sind keine Einzelgänger und leben normalerweise im Rudel. 

Ist dein Liebling also mehrere Stunden am Tag allein in der Wohnung, kann sich das in einem übertriebenen Bellen auswirken. Ein Geselle schafft schnelle Abhilfe. 

Sind dir die räumlichen und finanziellen Möglichkeiten für einen zweiten Hund nicht gegeben. Dann achte auf Folgendes: 

Gestalte die Zeit mit deinem Hund (idealerweise unmittelbar vor und nach deiner Arbeit) besonders aktiv. 

5. Plötzliche Unruhe

Bei plötzlicher Unruhe ist Vorsicht geboten. Die Ausgangslage hierfür: Du hast bereits Erfahrung mit deinem Hund. 

Das ständige Bellen war bisher nie Thema für euch. Der Charakter deines Hundes hat sich plötzlich von heute auf morgen geändert. 

Kommt dir diese Situation bekannt vor, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen. 

Möglicherweise gibt es Beschwerden – wie körperliche Ursachen – die vor Kurzem auftraten. Die deinen Hund zum Bellen animieren. 

Der Tierarzt kann durch eine schnelle Untersuchung die Ursache herausfinden und eine angepasste Therapie verordnen.

6 Hilfreiche Tipps gegen Bellen

  • Sorge für ausreichend Aktivitäten und powere deinen Hund richtig aus!
  • Sorge für Gesellschaft und fördere soziale Kontakte!
  • Lege immer ein ruhiges und geduldiges Verhalten an den Tag!
  • Ignoriere das Bellen für mehrere Sekunden!
  • Besorge dir eventuell einen Hundesitter!
  • Wende ein Bell-Training an!
 
 

Hund bellen abgewöhnen in 5 Schritten

 

hunde bell training

Das Anti-Belltraining ist eine Möglichkeit, mit der du das ständige Bellen bei deinem Hund kontrollieren kannst. In der Regel benötigt das nur einige Zeit an Übung. 

Dazu kommt, dass dein Hund dieses Training mit einer spielerischen Aktivität verknüpft.

Hierfür findest du nun eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Wähle ein Befehlswort:

Als Erstes wählst du ein Wort aus, dass den Befehl zum Stoppen des Bellens signalisiert. Der Auswahl sind keine Grenzen gesetzt.

Das Befehlswort sollte aber einmalig vorkommen und nicht bereits für eine andere Übung oder einen anderen Befehl Anwendung finden.

2. Rufe die Bell-Reaktion hervor

Nachdem du den Grund für das Bellen deines Hundes ermittelt hast, rufst du diese Reaktion hervor. Bellt dein Hund, kombinierst du das mit dem Befehl. In dem Moment, indem dein Hund bellt, sagst du das Befehlswort. 

Mit etwas Übung gelingt es dir, deinen Hund so gut einzuschätzen, dass du das Befehlswort vor der Reaktion anwendest. Das ist auch das Ziel des zweiten Schritts.

3. Belohnung

Gelingt es dir das Befehlswort vor dem Bellen anzuwenden, lobst du deinen Hund, indem du Wörter wie „Gut gemacht!“ oder „Brav!“ verwendest. Du kannst die Belohnung auch durch ein Leckerli bestärken.

4. Wiederhole die Übungen

Durch eine kontinuierliche Übung gelingt es dir, deinem Hund das Bellen abzugewöhnen. Versuche mit jeder Übung die Zeit – zwischen dem Kommando (Befehlswort) und der Reaktion zu steigern.

5. Suche dir Hilfe

Solltest du dennoch keinen Erfolg haben, ist es gut, wenn du einen Hundetrainer zu Rate ziehst, der dir auch dabei helfen kann, die Ursache für das Bellen zu identifizieren.

 
 
 

Fazit & Empfehlung

 

Hundeerziehung und Hunde training icon

Das ständige Bellen ist eine lästige Angewohnheit, die die Ausgeglichenheit in der Beziehung zwischen dir und deinem Hund belasten kann. Dennoch sind die Ursachen in der Regel leicht zu beheben. 

Beherzigst du unsere genannten Tipps und Tricks? Dann kannst du davon ausgehen, dass ständiges und lästiges Bellen deines Hundes bald der Vergangenheit angehört.

Achte bitte darauf, dass du die verschiedenen Tipps und Maßnahmen geduldig und ruhig anwendest. 

Ein aggressives Verhalten deinerseits ist nicht nur kontraproduktiv, sondern führt ebenfalls zu einer emotionalen Entfernung zwischen euch beiden. 

Diese erschwert den Zugang zu deinem Hund und die Tipps können nicht mehr richtig angewendet werden. 

Tritt bei deinem Hund das ständige Bellen plötzlich auf, solltest du unmittelbar einen Tierarzt aufsuchen.

 
 
 

Verfasst von Claudia Weise

Verfasst von Claudia Weise

Ich bin die Chefredakteurin von Hundeo. Meine Mission ist es, die besten Hunde Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. Hast du Feedback oder Anregungen zum Artikel, dann freue ich mich von dir zu hören.

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